User Experience – Der Erfolgsfaktor

By admin

User Experience: Was ist das?

Es wird schnell langatmig, wenn man jemandem, der sonst nichts mit der Materie zu tun hat, erklären soll, was eine gute Website ausmacht. Was jedem einleuchtet, ist das der Besucher eine “gute Zeit” haben soll, wenn er zu Gast ist. Alles was ihn ärgern könnte, wollen wir lieber weg lassen. Was sein Auge erfreut, soll Platz finden. Zusammenfassend lässt sich dieser Ansatz als User Experience umschreiben:

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User Experience ist also nichts weiter als die Summe aus der Usability der Website, dem “Look” und dem “Feel”. So einfach das klingt, so zahlreich sind die Überlegungen, die letztlich aber jeder Aspekt erfordert.

Usability

Usability, oder die Benutzbarkeit, ist als einziger der drei Faktoren relativ objektiv messbar. In Usability-Tests können gezielt Schwächen eines Designs dingfest gemacht werden, die für Ärgernis sorgen. Usability Kriterien sind dabei nur solche, die im Test die Wahrnehmung und das Verständnis des Seiteninhaltes negativ beeinflussen oder verhindern. Beispiele dafür sind mangelnde Kontraste, zu geringe Schriftgrößen und unkonventionelle Bedienung.

Look

Der look, also das Aussehen der Website unterliegt bereits starken individuellen Vorlieben, wenngleich auch hier Grundgesetzte der Proportion, Farbharmonie und Gestaltung gelten. Wichtig ist aufgrund der Subjektivität eine möglichst präzise Beschreibung der Zielgruppe. Je spezieller und homogener die Zielgruppe ist, umso spezieller soll auch der Look der Seite sein um eine entsprechend gute “Experience” beim User zu bewirken. Ein Skateboardhersteller kann dabei ganz andere Gestaltungsspielräume ausnutzen, als ein Spezialmaschinenhersteller.

Feel

Letztlich begünstigen auch einige “Gefühlsfaktoren”, wie angenehm die Seitenerfahrung ist. Prinzipiell gilt, dass man sich umso wohler fühlt, je deutlicher die Seite einem zeigt, dass sie auf die Benutzerhandlung reagiert. Fahren wir über einen Link, der sich beim Erreichen ändert, wissen wir, dass es sich um einen Link handelt. Wird für das Laden der Seite mehr als eine Sekunde benötigt, sollte eine Sanduhr anzeigen, dass die Seite noch beschäftigt ist und sich nicht etwa aufgehängt hat.

Fazit

Neuere Techniken im Internet erlauben den Programmierern immer mehr Freiheit, den Content, die Bedienung  und sogar die Erscheinung der Seite an das Verhalten des Nutzers anzupassen. Professionelles Webdesign auf der Höhe der Zeit bleibt daher auch in Zukunft eine hervorragende Möglichkeit für Unternehmen, Ihre Kundenorientierung und Modernität zu beweisen.

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